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Leselust Borken hat seinem Namen alle Ehre gemacht.
Leselust e.V. hatte zur dritten
Literatur-Session ins Stadtmuseum Borken am Sonntag, den
17. Juni
2012
zur
Literatur Session
Nummer 3 eingeladen. „Zwischen Kaffeeklatsch und Tatort“ wird der
literarische Ort bezeichnet, wenn auch dieses Mal wieder Schreibende ihre Texte zum Besten geben. Für
die Musik - nicht nur als eine Zugabe, sondern als ein wesentlicher Beitrag
in dieser Sitzung sorgten
Julian Bohn am Piano und Marcus Kämper an der Gitarre. Die Literatur-Session
begann um 17:00 Uhr, der Eintritt war frei. Ende war ungefähr 19 Uhr. Mit
ähnlichen Worten warb die Leselust Borken im Vorfeld der Veranstaltung auf
ihrer Seite. Wirklich nicht zu viel versprochen, muss ich sagen, der ich ja
auch eingeladen war. Die Vorfreude war groß, aber auch die Erinnerung satt
an literarischen und mitmenschlichen Eindrücken. Ein sehr angenehmer und erfüllter Nachmittag wurde dem zahlreichen Publikum - voller Saal - geschenkt. Im Viertelstunden-Takt stellten ca. ein halbes Dutzend Schriftsteller/innen unterschiedlichen Alters ihre Gedanken vor. Zunächst muss ich meine freudige Überraschung über die große Zuhörerschaft ausdrücken! Eine so große Anzahl von Zuhörern habe ich nicht, wenn ich hier vor Ort lese. Ich war freudig überrascht. Welch ein Erfolg; ich denke das liegt bestimmt an fleißigen und begeisterten Mitstreitern. Und welch ein angenehmer und fürsorglicher Empfang. Ihre Begeisterung und Anstrengungsbereitschaft hatte sich übertragen auf die Zuhörer! Dann: meinen Dank für die Einladung. Die Atmosphäre des Hauses, besonders im Lesesaal, war sehr eindrucksvoll und vor allem möchte ich auch noch die Zweier-Band mit Gesang loben. Ich bin kein Musikus, aber das hat mir gefallen. Ich bin sehr zufrieden nach Hause gefahren. Und da fiel mir einiges ein. Bei meiner letzten Lesung im Charivari-Theater Münster fragten mich Zuhörer: Wo kann ich das nachlesen. Da ich das, was ich gelesen hatte - es war das "Märchen für Erwachsene, die immer von der Liebe träumen" - , nicht gedruckt vorweisen konnte, konnte ich zumindestens auf meine HP verweisen. Meine Gedanken also: Ich hätte gern die Namen der Musiker mitbekommen, die Namen der Vorleser und ihre Werke. Einiges hatte ich gegenwärtig, aber das meiste schwirrte jetzt in Fetzen durch meinen Kopf. Man hört - und hört gleich wieder Neues und wieder jemanden anders usw. Könnte man den Zuhörern vielleicht ein paar schriftliche Infos auf den Heimweg geben? In Form eines Handzettels. Auf dem Handzettel könnte der Name, Titel der Gedichte oder des Buches sein, vielleicht auch einen Satz zum Inhalt, vielleicht auch eine HP-Adresse über Internetpräsenz. Und nicht zu vergessen die Musiker, die sich ja auch vielleicht freuen würden, bekannter zu werden. Auf jeden Fall möchte ich noch einmal sagen: Alle Achtung, wie viele Menschen sich für die Sache engagieren und wie viel Informationen man auf der Seite des Vereins und den angebotenen Links lesen kann. Übrigens las ich aus meinem Büchlein "Na denn, Herr Professor K." einige erheiternde Begebenheiten und erntete viel Beifall, was mich natürlich sehr freute. |